Dr.med.vet. Dorothee Krings

Naturheilverfahren bei Tieren können helfen, Krankheiten abzumildern, zu verhindern oder zu heilen. Besonders bei chronische Erkrankungen, wo die Schulmedizin an ihre Grenzen gelangt, können Naturheilverfahren helfen, ein Besserung des Zustand zu erlangen, in manchen Fällen kann auch eine Heilung herbeigeführt werden.

Folgende Naturheilverfahren biete ich in meiner Praxis an. Sie können je nach Wunsch des Besitzers auch in Kombination mit der schulmedizinischen Therapie Anwendung finden.

Homöopathie

Der Begriff "Homöopathie" stammt aus der griechischen Sprache und kann mit "ähnliches Leiden" übersetzt werden. Damit ist gemeint, dass in der Homöopathie eine Erkrankung mit einer kleinen Menge eines Naturstoffs behandelt wird, die am gesunden Menschen, in größerer Dosis verabreicht, zu ähnlichen Symptomen führt, wie sie für eine bestimmte Erkrankung charakteristisch sind. Z. B. kommt es nach Einnahme einer Zubereitung aus dem wilden Jasmin zu Fieber und Abgeschlagenheit, also zu typischen Grippesymptomen. Somit ist leicht nachvollziehbar, dass der wilde Jasmin entweder allein oder häufig als wichtiger Bestandteil in homöopathischen Grippemitteln verwendet wird. Diese sogenannte "Ähnlichkeitsregel" (lat. Similia similibus curentur) bildet eines der drei Grundprinzipien der Homöopathie.

Die Homöopathie geht davon aus, dass Krankheitssymptome nicht die Krankheit selbst sind, sondern Reaktionen auf Störursachen, die zeigen, dass der Körper selbsttätig wieder das Gleichgewicht herstellen will. Die Homöopathie versucht also nicht, die Symptome zu unterdrücken, sondern die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Homöopathie ist somit aktive Hilfe zur Selbsthilfe des Körpers.
Homöopathie wirkt überall dort, wo die körpereigene Regulation noch erhalten ist und grundsätzlich eine Möglichkeit zur Selbstheilung besteht. Dies gilt für viele akute Erkrankungen, besonders solche im Kindesalter und für psychosomatische oder chronische Krankheiten. Manche langwierigen Krankheiten wie z. B. Heuschnupfen, Bronchialasthma und Neurodermitis, die sich durch eine konventionelle Behandlung oft nur kurzfristig bessern und dann wieder auftreten, lassen sich durch eine homöopathische Behandlung dauerhaft lindern oder sogar ganz ausheilen.

Bachblütentherapie

Der englische Arzt Dr. Edward Bach hatte 1930 nach langer Tätigkeit im Krankenhaus, in der Forschung und in eigener Praxis sein Heilsystem mit den 38 Pflanzenextrakte veröffentlicht.
Für Dr. Bach lagen die Ursachen für viele körperliche Erkrankungen in einer "seelischen Disharmonie" und "negativen Gemütszuständen".

Um den Menschen oder Tieren wirklich zu helfen (und nicht nur einfach Symptome abzustellen), entwickelte und vertraute Dr. Bach auf die Wirkung der Blütenessenzen. Dazu wählte er 38 in England heimische Pflanzen aus, die er den menschlichen Seelenzuständen zuordnete.
Die Bachblütentherapie ist ein Heilverfahren, dass sowohl momentane negative Gefühle und Stimmungen mildern als auch über längere Zeit positiven Einfluss auf den eigenen Charakter ausüben soll.

Die Bachblüten können keine körperlichen Krankheiten heilen, vor allem nicht, wenn bereits Organschäden vorliegen. Der harmonisierende Einfluss der Bachblüten soll aber Krankheiten vorbeugen und so den Heilungsprozess bei bereits bestehenden Beschwerden unterstützen.

Eigenbluttheapie

Die Eigenbluttherapie wurde zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts modern. Sie wurde durch den Arzt August Bier bekannt und sollte Entzündungen und Infektionen heilen.

Es handelt sich bei der Eigenbluttherapie um eine Reiztherapie nach dem Grundsatz: Schwache Reize regen die Selbstheilungsvorgänge im Körper an.
Es gibt inzwischen viele Studien, die belegen, dass der Reiz der Blutentnahme und der Re-Injektion körpereigene Heilungsprozesse in Gang setzt und den Körper so in die Lage bringt, seine Abwehrkräfte zu mobilisieren.
In Kombination mit Homöopathie Produkten der Firma Heel wende ich  die Eigenbluttherapie z.B. im Bereich Stomatitis (Maulschleimhautentzündung) bei Katzen an, die bei dieser Tierart relativ häufig auftritt.

Phytotherapie

 Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Befindungsstörungen und Krankheiten  durch Arzneipflanzen, deren Teile (z.B. Blüten, Wurzeln) oder Bestandteile (z.B. ätherische Öle) sowie deren Zubereitungen (z.B. Trockenextrakte, Tinkturen, Presssäfte ).

Schüsslersalze

Die Schüsslersalz-Therapie kommt "nur" mit 12 verschiedenen Mitteln aus, die sogenannten "Schüssler Salze".

Der Grundsatz, nach welchem ein Mittel gewählt wird, drückt diesem sein Gepräge auf. –

Ein nach dem Ähnlichkeitsprinzip gewähltes Mittel ist ein Homöopathisches.

Ein Mittel aber, welches den Mineralstoffen des Organismus homogen ist, und dessen Anwendung sich auf die physiologische Chemie gründet, ist ein Biochemisches. Schüsslersalze sind eben solche biochemischen Mittel.

Spenglersan -Therapie

Bei Spenglersan-Kolloiden handelt es sich um homöopathisch aufbereitete Bakterienprodukte (siehe auch Homöopathie), welche als mikrobiologische Immunmodulatoren fungieren.

Die Spenglersan-Kolloide werden im Sinne der Verträglichkeit durch den Patienten über die Haut von Ellbogenbeuge, Bauch oder Oberschenkel-Innenseite eingerieben (nicht injiziert). Auch zur direkten Anwendung an den entsprechenden schmerzenden bzw. entzündlich betroffenen Stellen kann geraten werden.

Spenglersane bestehen aus Antigen wie Antikörpern (im Effekt einer aktiv-passiven Impfung vergleichbar). Antigene regen das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern an; Antikörper bieten unmittelbaren Schutz.

Magnetfeldtherapie:

In meiner Praxis biete ich seit September 2013 eine neuartige Therapiemethode an , die pulsierende Magnetfeldtherapie . Die Firma Medithera besitzt ein einzigartiges Patent zu dieser Therapiemethode und ich habe auch eine entsprechende Fortbildung über die Behandlung mit dieser Methode erfolgreich absolviert

Durch an den Körper abgegebene Signale in Form von pulsierenden Magnetwellen, die dem natürlichen Aktionspotential der Körperzelle sehr ähnlich sind, kann jede Zelle des Körpers aktiviert werden. Hiermit kann eine gleichmäßige „Energieversorgung“ der Zellen erreicht werden.

Der Zellstoffwechsel kann angeregt werden, der Sauerstoffaustausch verstärkt und die Durchblutung gefördert werden. Je nach Programmwahl kann das Immunsystem aktiviert, Schmerzen gelindert oder die Wundheilung gefördert werden. Auch hat sich gezeigt, dass sehr gute Resultate bei Erkrankungen des Bewegungsapparates auftreten.

Erfahrungsgemäß legen sich die Tiere freiwillig auf die Matte,die die pulsierenden Magnetfelder abgibt,  eine Zeichen, dass sie sich wohl fühlen. Die Anwendungsdauer variiert zwischen 8 und 16 Minuten. Weitere Informationen sowie Erfahrungsberichte erhalten Sie gerne in meiner Praxis, sprechen Sie mich an!


 Mykotherapie (Behandlung mit Heilpilzen nach traditioneller chinesischer Medizin)